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16.12.2018 : 13:31 : +0100

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Constantin Floros:
Peter Tschaikowsky

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Tschaikowsky, P. I.: Schwanensee op. 20
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Schwanensee

«Schwäne auf Spitzen. Peter Tschaikowskys Schwanensee-Ballett.»

Schwäne auf Spitzen – es gibt wohl kaum ein Wesen, welches die vollkommene Schönheit besser verkörpert als der tanzende Schwan. Das Ballett «Schwanensee» ist die berühmte Geschichte von der Prinzessin Odette, die vom bösen Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt wurde. Prinz Siegfried soll eine Braut wählen und befindet sich im Konflikt zwischen Wirklichkeit und Traum. Er flieht in die verzauberte Traumwelt des Schwanensees, die seine Sehnsucht nach Vollkommenheit befriedigt.
Tschaikowsky bekam den Auftrag zur Komposition dieses Balletts vom Moskauer Bolschoi Theater 1875. Die Uraufführung war 1877. Doch in der Kritik der ersten Vorstellung hieß es: «Dies ist zu gelehrt. Dies ist nicht zum Tanzen.» Zu sinfonisch, zu anspruchsvoll Klang die Partitur in den Ohren des verwöhnten Moskauer Ballettpublikums. So kam es, dass «Schwanensee» zwar im Repertoire des Moskauer Balletts blieb, aber von wenig Erfolg gekrönt wurde. Erst 1895, also zwei Jahre nach Tschaikowskys Tod, begann die beispiellose Erfolgsgeschichte dieses Balletts. Eingriffe in die Handlung und auch in die Partitur verhalfen «Schwanensee» zu großer Resonanz. Wichtigste und zugleich problematischste Änderung war die Tilgung des düster-tragischen Schlusses zugunsten «ewigen Glücks und ewiger Seligkeit». In dieser Gestalt wurde «Schwanensee» die historische Grundlage für die meisten Neueinstudierungen bis heute. 

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