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17.10.2017 : 9:53 : +0200
Glossar

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Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Pjotr (Peter) Iljitsch Tschaikowsky (* 25. April/7. Mai 1840 in Kamsko-Wotkinski Sawod; † 25. Oktober/6. November 1893 in Sankt Petersburg); russischer Komponist. Obwohl er nicht der «Gruppe der Fünf» angehörte, gilt er gemeinhin als bedeutendster Komponist im Russland des 19. Jahrhunderts.

Obwohl sehr früh sein musikalisches Talent zur Musik entdeckt wurde, trat er 1850 auf Wunsch seiner Eltern in die Rechtsschule in St. Petersburg ein und erhielt neun Jahre später eine Anstellung im Justizministerium. 1861 wurde er Schüler von Nikolaj Zaremba und, nachdem er aus dem Staatsdienst ausgeschieden war, auch 1863 von Anton Rubinstein. Er war Theorielehrer am Moskauer Konservatorium (1866 bis 1878), und schon die ersten Moskauer Jahre waren überaus ertragreich. 1876 beendete er das Ballett «Schwanensee».
Eine kurze Ehe im Sommer 1877 mit Antonia Miljukowa endete nach wenigen Monaten, woraufhin er in die Schweiz und nach Italien reiste. Zu dieser Zeit begann ein intensiver Briefwechsel zu Frau von Meck, den er 13 Jahre pflegte. Nadeschda von Meck war es, die ihn durch Aussetzung einer jährlichen Pension von seinen materiellen Sorgen befreite. Allmählich begann er selbst als Konzertdirigent aufzutreten und starb 1893 mit 53 Jahren als Opfer einer Choleraepidemie.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören u. a. die Ballette «Schwanensee», «Der Nussknacker», «Dornröschen» und die Opern «Eugen Onegin» und «Die Jungfrau von Orleans».

wikipedia