Sie sind hier: Musicademy / ABC / Crumb, G.
23.6.2017 : 19:25 : +0200
Glossar

Zeigen Sie mit der Maus auf einen unterstrichenen Begriff, um hier mehr Informationen zu erhalten.

George Crumb

George Crumb wurde am 24. Oktober 1929 in Charleston (West Virginia) in eine musikalische Familie hineingeboren. Während seiner Jahre am «Mason College of Music» in Charleston verbrachte er die meiste Zeit damit, Klavier zu spielen und Kompositionen für Klavier zu schreiben. In Ann Arbor studierte er an der University of Michigan und von 1955-56 an der Berliner Musikhochschule bei Boris Blacher. 1959-64 lehrte er an der University of Colorado in Boulder, danach wurde er Dozent an der University of Pennsylvania in Philadelphia.

In seinen kompositorischen Werken entwickelt er einen großen Klangfarbenreichtum durch die Erweiterung der Instrumentaltechniken und die Einbeziehung elektronischer Mittel und schafft damit ungewöhnliche Stimmungen. 1968 erhielt Crumb den Pulitzer-Preis für sein Werk «Echoes of Time and the River». Die meisten seiner Vokalwerke sind vertonte Verse des Dichters Federico García Lorca. Das Streichquartett «Black Angels» (1970) für elektronisch verstärkte Instrumente gilt als Gipfelwerk der neueren Quartettliteratur. Crumb umgibt seine Werke gern mit der mythisch-rituellen Aura des Esoterischen und des New Age. In seinem Stück «Vox Balaenae» holt er sogar den Gesang der Buckelwale in den Konzertsaal. Heute lebt George Crumb mit seiner Frau Elizabeth May Brown in Pennsylvania und ist nach wie vor ein viel beschäftigter Komponist.

Wikipedia