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23.6.2017 : 19:26 : +0200
Glossar

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Heather Nova

Heather Frith wurde am 6. Juli 1967 auf der Insel Bermuda geboren. Als sie zehn Jahre alt war, gaben ihre Eltern Haus und Arbeit auf, um von nun an mit ihren drei Kindern auf einer selbstgebauten Yacht in der Karibik zu segeln. Das häufige Anhören von Musikkassetten an Bord motivierte Heather im Alter von 13 Jahren, Gitarre zu spielen und später Songs zu schreiben. Durch die Kindheitserfahrungen entwickelte sie eine enge Verbundenheit mit dem Meer und der Natur, die sich in ihren späteren Werken durch die immer wiederkehrenden Wasser-Metaphern manifestiert.
Mit 15 Jahren ging Heather in die Zivilisation, um für die nächsten Jahre wieder die Schule zu besuchen. Doch sie litt an Kontakt- und Kommunikationsproblemen und begann, Songs zu schreiben, um ihre Einsamkeit, Entfremdung und weitere seelische Probleme zu überwinden. Nach dem Schulabschluss begann sie ein Studium der Malerei und Film an der Kunsthochschule «Rhode Island School of Design» in Providence, erkannte jedoch bald, dass ihr das Liederschreiben gegenüber der Erstellung von Filmen mehr Lebensfreude bereitete. Schließlich zog Heather nach New York und widmete sich zunehmend dem Komponieren. Vergeblich versuchte sie, mit Demo-Tapes einen Plattenvertrag zu erhalten.
Ende der 80er Jahre verließ Heather die USA und versuchte ihr Glück in London. Sie lernte 1990 den Sänger Felix Tod kennen, der ihr Freund und Produzent wurde. Die Demo-Version des Stücks «New Love» ermöglichte einen Auftritt vor der «British Academy of Songwriters». Hier fand ihr Werk Anerkennung und Heather erhielt die Gelegenheit, ihre frühen Songs als Mini-Album (EP) mit dem Titel «These Walls" zu veröffentlichen. Drei Jahre später trat Heather in diversen kleinen Londoner Clubs auf und gab das zunächst auf 5000 Stück limitierte Album «Glow Stars» unter dem geändertem Künstlernamen Nova heraus. Durch diese Veröffentlichung gewann Heather Medieninteresse. Positive Kritiken in mehreren Musikmagazinen führten zur Veröffentlichung der EP «Spirit in You» und des mitgeschnittenen Live-Albums «Blow», von dem über 40 000 Stück in Europa abgesetzt werden konnten. Internationale Bekanntheit erreichte Heather aber erst mit dem Studio-Album «Oyster", wovon mehr als 700 000 Kopien verkauft werden konnten. Das emotionell tiefgehende Album enthält qualitativ hochwertige "Folk-Rock-Lieder" mit eher negativen Stimmungen, die im Zeichen ihrer Therapie zur Bewältigung von Traurigkeit stehen.

Im Zuge einer zweijährigen weltweiten Tournee (1995-1996) gab Heather um die 300 Konzerte. Nach der Tournee zog sich Heather nach London und später auf die Bermudas zurück. Im Jahre 1997 heiratete sie Felix Tod. 2004 kam ihr gemeinsamer Sohn Sebastian zur Welt. Heather Nova befindet sich auf der fortwährenden Suche nach einer Art von Spiritualität, nach Glück und Erfüllung, was sie primär in den eigenen Liedern findet. Als Konsequenz ihrer engen Verbindung zur Natur engagiert sich die Sängerin für den Umweltschutz.

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