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24.3.2017 : 3:04 : +0100
Glossar

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Johannes Brahms

... wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg geboren. Sein Vater, ein Stadtmusikant, erkannte schnell die hohe musikalische Begabung seines Sohnes. Mit zehn Jahren trat der junge Brahms bereits als Klavier spielendes Wunderkind in der Öffentlichkeit auf. Da seine Familie wenig Geld hatte, trug Brahms als Pianist und Lehrer zum Lebensunterhalt bei.  Bei einer Konzertreise lernte Brahms den ungarischen Geiger Reményi kennen, der ihn mit der Musik seiner Heimat vertraut machte. Später schrieb Brahms daraufhin die Ungarischen Tänze. Als 21-Jähriger machte er außerdem die Bekanntschaft mit dem Künstlerehepaar Robert und Clara Schumann, das von seinen Kompositionen und seinem Klavierspiel sehr angetan war. Brahms kümmerte sich auch um Clara Schumann und ihre Kinder, nachdem ihr Mann in eine Privatklinik eingeliefert worden war. Seit dieser Zeit verband Brahms und Clara eine lebenslange Freundschaft.
Zunächst hatten Brahms’ Werke keinen nennenswerten Erfolg und er verdiente sein Geld als Chordirigent und Musiklehrer in Detmold und Göttingen. Später wurde er Chormeister in Hamburg. Als man ihn nicht, wie erhofft, zum Leiter der Singakademie ernannte, zog er nach Wien, wo er für den Rest seines Lebens wohnte. Inzwischen machte er mit seinen Werken auf sich aufmerksam. Er konnte sich nun uneingeschränkt seinen Kompositionen widmen. Fast jährlich unternahm Brahms weite Reisen, auf denen viele seiner wichtigsten Werke entstanden.
1896 fuhr Brahms zum Begräbnis seiner langjährigen Freundin Clara Schumann. Von dieser körperlichen und seelischen Aufregung erholte er sich nicht mehr. Nur ein Jahr später starb er in Wien an Leberkrebs. Er wurde in unmittelbarer Nachbarschaft der Gräber Ludwig van Beethovens und Franz Schuberts beigesetzt.

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