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25.2.2017 : 8:04 : +0100
Glossar

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Henry Dixon Cowell

(*11. März 1897 in Menlo Park (Californien); † 10. Dezember 1965 in Shady (New York)); amerikanischer Komponist, kam nach autodidaktischen Anfängen als Violinist, Pianist und Komponist 1931 nach Berlin, wo er unter E. v. Hornbostel vergleichende Musikwissenschaft betrieb. Mit L. Theremin konstruierte er 1932 ein elektroakustisches "Rhythmicon". Auf zahlreichen Musikreisen in Europa, Asien und Amerika spielte er seine Klavierkompositionen und hielt programmatische Vorträge über moderne Musik. Cowell trug durch seine Cluster-Technik, die er vom Klavier auch auf das Orchester übertrug, wesentlich zur Emanzipation des Geräuschs bei. Auch seine rhythmischen Experimente waren von erheblichem Einfluß auf die neue Musik. Sein bedeutendster Schüler war John Cage.