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16.10.2019 : 21:51 : +0200

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Das musikalische Schlussempfinden

«Servus, Pfüat Gott und auf Wiederseh'n»

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In der Musik gibt es sehr unterschiedliche Formen der Schlussbildung, die den Zuhörer auf ganz verschiedene Art und Weise in die Stille entlassen. So gibt es zum Beispiel einen Schluss, der als bekräftigend und pompös empfunden wird, wie etwa im letzten Satz der 5. Sinfonie von Beethoven. Mit der Schlusskadenz macht er jedem Zuhörer unmissverständlich klar: Jetzt ist gleich alles aus, jetzt darf gleich geklatscht werden. Ein andermal findet der Zuhörer ein übertrieben rührseliges, beinahe ironisches Ende oder auch ein stilles Verlassen vor. Nach einem Fade-out, wie es etwa bei Peter Pan im Never Never Land-Song vorkommt, verspürt der Zuhörer kaum das unmittelbare Bedürfnis seiner Begeisterung mit lautem Stampfen und Klatschen Ausdruck zu verleihen. Es passt einfach nicht zur Stimmung, die das Lied hinterlässt.

Der in klassischer Musik wohl am häufigsten genutzte Schluss ist jedoch die Kadenz – auf ihr liegt der Schwerpunkt der folgenden Arbeitsblätter.

Auf Wiedersehen. Mach's gut. Vielleicht bis bald.

Autor der Sendung: Julia Neupert
Autor der Materialien: Verena Riek, Ekkehard Mascher

Arbeitsmaterialien zur SMS-Sendung für die Klassenstufen 10-13