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16.12.2018 : 14:39 : +0100

Die gläserne Partitur

[Klick auf das Bild lädt die Präsentation in einem neuen Fenster. Bedingt durch die Größe der Datei (ca. 8 Mb) kann das einen Augenblick (oder mehrere…) dauern.]

«Gläserne» Partitur

Wie klingt die Jupiter-Sinfonie ohne Flöte? Warum darf das Fagott das Solo der Violine mitspielen? Warum sind eigentlich Bratschen besetzt, wenn man sie doch nie hört? Orchestermusik ist immer ein Zusammenspiel vieler Einzelstimmen, die zu einem Gesamtklang verschmelzen. Die Farbigkeit von Kompositionen hängt viel mit einer geschickten Instrumentation zusammen und mit  - für das Ohr oft gar nicht wahrnehmbaren – Besonderheiten der Satztechnik. Um auch diese Feinheiten mit großer Wirkung zu entdecken müsste man die Partitur «durchleuchten».

Genau das realisiert die «Gläserne Partitur», in der durch An- und Abschalten einzelner Stimmen das Zusammenspiel noch genauer untersucht werden kann. Dabei können interaktiv die letzten Geheimnisse der Partitur entdeckt werden.

 

Wie funktioniert das?

Die «Gläserne Partitur» startet durch einen Klick auf die Grafik in der rechten Spalte in einem neuen Fenster. Die Datei muss allerdings erst komplett geladen werden (was manchmal ein wenig Zeit braucht, da sie rund 8 Mb groß ist), ehe sie gestartet werden kann!

Während der können dann die Instrumente einzeln oder gruppenweise ein- oder ausgeschaltet werden. Die Vorführung kann durch Klick auf das || Symbol unterbrochen und durch den > Pfeil wieder in Gang gesetzt werden; zum Verlassen der Präsentation reicht es, das Fenster zu schließen, um wieder hierher zurückzukehren.

Man hört hier keine echten Musiker, sondern vom Computer erzeugte sogenannte MIDI (Musical Instrument Digital Interface) -Klänge, mit denen der Klang der Instrumente mehr oder weniger gut nachgeahmt wird.

(mehr zu MIDI bei Wikipedia)