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24.3.2017 : 2:59 : +0100

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L'Arlésienne Suite No. 1

Glossar

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Georges Bizet

Der französische Komponist George (eigentlich Alexandre César Léopold) Bizet ( * 25.10.1838- † 03.06.1875) erhielt nach Studien in Paris (u.a. bei Antoine Francois Marmontel, Charles Gounod und Fromental Halévy, seinem späteren Schwiegervater) 1857 den Rom-Preis. Die nach seiner Rückkehr aus Rom (1860) aufgeführten Opern fanden jedoch wenig Beachtung; erst die Suite »L'Arlésienne« (1872, ursprünglich Bühnenmusik zu dem gleichnamigen Schauspiel von Alphonse Daudet) brachte allgemeine Anerkennung. Sein Hauptwerk, die Oper »Carmen« (nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée), fiel bei ihrer Uraufführung in Paris (März 1875) durch wohl wegen ihres Bruches mit der Tradition der Opéra comique wie auch wegen ihres veristischen Librettos (von Henri Meilhac und Ludovic Halévy). Erst die Wiener Aufführung (Oktober 1875) brachte den nun bleibenden Erfolg als eines der meistaufgeführten Werke des internationalen Opernrepertoires. Knappheit, Vitalität, unmittelbarer Ausdruck und ein gewisses exotisches Kolorit werden durch elegante Melodieführung, prägnanten Rhythmus, klare Harmonik und meisterhafte Orchestration realisiert.

Werke:
Opern: Les pêcheurs de perles (1863; »Die Perlenfischer«); La jolie fille de Perth (1867; »Das Mädchen von Perth«); Djamileh (1872); Carmen (1875).
Sonstige Werke: Sinfonie C-Dur (1855); Marche funèbre (1868, für Klavier und Orchester); Variations chromatiques (1868, für Klavier, auch in Konzertfassung); Jeux d'enfants (1871, 12 Stücke für Klavier zu vier Händen, 5 Stücke daraus orchestriert als Petite suite d'orchestre); L'Arlésienne (1872, Suite für Orchester; eine Suite Nr.2 wurde von Ernest Guiraud aus Stücken Bizets zusammengestellt).

Wikipedia

Schott Music - Komponistenlexikon