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19.11.2017 : 7:38 : +0100
Glossar

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Antonín Dvorák

 (*8. September 1841 in Nelahozeves; † 1. Mai 1904 in Prag). Dvorák studierte in Prag an der Orgelschule und spielte in verschiedenen Orchestern als Bratschist (1862-71 unter Bedrich Smetana). Auf Empfehlung u.a. von Brahms erhielt er ein österreichisches Staatsstipendium (1875-78). Nach mehrmaligen Gastspielreisen nach England (seit 1884) wurde er 1891 in Prag Professor für Komposition am Konservatorium. Die Eindrücke eines Amerikaaufenthaltes (1892-95 künstlerischer Leiter des National Conservatory of Music in New York) sind in seiner letzten Sinfonie »Aus der Neuen Welt« festgehalten.

Die frühen Werke Dvoráks stehen zunächst der Wiener Klassik nahe, dann Schumann, Liszt und Wagner. Nach 1870 zeigt sich der Einfluss von Brahms und Smetana sowie in späten Werken des Impressionismus. Dvoráks vitaler Kompositionsstil verbindet klassische Formgebung mit der böhmischen und mährischen Volksmusik. Sein Werk markiert den Beginn der neueren tschechischen Musik.