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19.11.2017 : 7:38 : +0100
Glossar

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Edward Elgar

(*1857, † 1934), britischer Komponist, musikalischer Autodidakt, der in Worcester zunächst als Violinist tätig war und 1885 Organist an der römisch-katholischen Kirche Saint George wurde. Ab 1889 lebte er freischaffend. Er errang allgemeine Anerkennung mit seinem Oratorium »The dream of Gerontius« (1900, nach einem Gedicht von John Henry Kardinal Newman); 1904 wurde er geadelt, 1924 zum Master of the King's Music ernannt.

Obwohl Elgar sich stark an die kontinentaleuropäische Musik, besonders die deutsche Spätromantik, anlehnte und Anspielungen auf die ältere englische Musik sowie die englische Folklore eher diskret sind, gelang es ihm, einen Stil von ausgeprägter nationaler Eigenart zu schaffen. Die Instrumentationstechnik der Orchesterwerke zeigt den Einfluss von Franz Liszt und Hector Berlioz, die Verwendung u.a. von Leitmotivik in den Oratorien das Vorbild Richard Wagners. Elgar schrieb auch Kammermusik, Klavier- und Orgelstücke, Chorwerke, Lieder und Bühnenwerke. Sein »Salut d'amour« (1889; für Orchester) zählt zu den bekanntesten Stücken der Unterhaltungsmusik.