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10.12.2018 : 17:02 : +0100
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Requiem

«Von der Kirche in den Konzertsaal»

Innerhalb der katholischen Liturgie wird die Totenmesse als „Requiem“ bezeichnet – ebenso wie deren musikalische Umsetzung. Wie bei den meisten kirchenmusikalischen Gattungen leitet sich auch hier der Name „Requiem“ von den Anfangsworten des vertonten Textes ab. Da heißt es: „Requiem aeternam dona eis domine“ (Ewige Ruhe schenke ihnen, Herr). Hier kommt die zentrale Bitte der Totenmesse zum Ausdruck: Das Flehen der noch Lebenden für das Seelenheil der Verstorbenen. In einer bildreichen Sprache werden in der Dies-Irae-Sequenz, die allerdings seit dem zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) nicht mehr zwingend fester Bestandteil eines Requiems sein muss, die Gläubigen an die Schrecken des Jüngsten Gerichts erinnert: „Welch ein Graus wird sein und Zagen, wenn der Richter kommt, mit Fragen streng zu prüfen alle Klagen! Laut wird die Posaune klingen, durch der Erde Gräber dringen, Alle hin zum Throne zwingen.“

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