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24.2.2019 : 4:01 : +0100

Komplementärrhythmik

Wenn sich zwei Stimmen in ihrem Wechselspiel von Ruhe und Bewegung ergänzen, so dass stets eine Stimme ruht, während sich die andere bewegt, nennt man ihre Rhythmen komplementär zueinander. Komplementärrhythmen waren ein beliebtes Mittel in der polyphonen Stimmführung des Barock. Sie sind ein Standard für die Gestaltung von Sequenzen, wie man sie z. B. in den Concerti oder in den Zwischenspielen von Fugen im 17./18. Jh. vorfindet.

[1.9.5. aus J.S. Bach, Invention C-Dur (Amadeus Webersinke) | mit freundlicher Genehmigung von NAXOS]

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