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25.4.2019 : 6:02 : +0200

Polyrhythmik

Wenn mehrere Rhythmen von eigenständiger Gestalt zu einem vielfältigen Geflecht übereinander geschichtet erklingen, spricht man von Polyrhythmik. Sind die Rhythmen so stark miteinander verwoben, dass sie nicht mehr in ihrer Eigenart wahrgenommen werden, verschmelzen sie zu einer Klangfläche: polyphone Rhythmik verwandelt sich in Klangfarbe. Diese kompositorische Technik hat György Ligeti mit der symphonischen Instrumentierung des ursprünglich dem Klavier eigenen Clusters in «Atmosphères» (1961) geprägt.

[1.9.6. aus Igor STRAVINSKY, «Le Sacre du Printemps», Introduction, Fassung für zwei Klaviere (Sandra Murray, Claire Quellet) | mit freundlicher Genehmigung von NAXOS]

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