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16.12.2018 : 14:54 : +0100
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Sein Leben ein Kunstwerk

«Felix Mendelssohn Bartholdy»

Berlin, 11. März 1829. Der 20-jährige Komponist und Dirigent Felix Mendelssohn Bartholdy führt 100 Jahre nach der Uraufführung die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Berliner Singakademie wieder auf. Und das in ­einer Zeit, in der dieser barocke Komponist eher als verstaubt und nicht mehr zeitgemäß gilt. Mendelssohns Kompositionslehrer Carl Friedrich Zelter hielt ein solch großes, altes Werk für nicht praktikabel.
Es ist verwunderlich, dass sich ein junger Mensch trotz dieser Einwände seines Lehrers für eine solche Aufführung entschied und auch in seinen eigenen Kompositionen großen Wert auf die Verwendung von „alten” Luther-Chorälen legte. Das Bewusstsein für „historische Aufführungspraxis” fand sicherlich bei Mendelssohn einen ganz neuen Stellenwert in der Musikgeschichte.
Neben der Arbeit als Dirigent und Komponist war für Mendelssohn die musikalische Ausbildung junger Musiker von großer Bedeutung. Durch die Gründung des Konservatoriums prägte er Leipzigs Stadtbild maßgeblich mit. Seine pädagogische Arbeit mit dem Gewandhausorchester und die „historischen Konzerte” in Leipzig verhalfen ­diesem Ensemble zu neuem Ansehen.

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