Sie sind hier: Musicademy / Short music stories / Allgemeine Musiklehre / Triller, Praller, Mordent / Triller Einführung 2
20.8.2019 : 0:46 : +0200
klick hier, um die SMS abzuspielen
klick hier, um die SMS abzuspielen

  Carl Philipp Emanuel Bach:
Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen
mehr lesen

222_Kirchenmusiktexte Nohl

weitere Empfehlungen & Links

Glossar

Zeigen Sie mit der Maus auf einen unterstrichenen Begriff, um hier mehr Informationen zu erhalten.

Triller, Praller, Mordent

«Versuch über die wahre Art ein Weihnachtslied zu schmücken»

zurück ‹‹

Verzierungen sind «unentbehrlich […]. Sie hängen die Noten zusammen; sie beleben sie; sie geben ihnen, wenn es nöthig ist, einen besondern Nachdruck und Gewicht; sie machen sie gefällig und erwecken folglich eine besondere Aufmercksamkeit; sie helffen ihren Inhalt erklären; es mag dieser traurig oder frölich oder sonst beschaffen seyn wie er will, so tragen sie allezeit das ihrige darzu bey», so Carl Philipp Emanuel Bach in seiner Schrift Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen.
Besonders spannend ist, dass Verzierungen aus einer Form des Improvisierens entstanden sind und nicht ganz so einfach rhythmisch notiert werden können. Um sich Abhilfe zu schaffen, sind viele Zeichen und Verbildlichungen entstanden, die dem Interpreten, trotz der Vereinfachung, dennoch genau sagen können, wie eine Note verändert werden soll.
Solche Verzierungstechniken gibt es aber nicht nur in der «klassischen» Musik, sondern auch in Pop oder Jazz. Mal sehen, ob man mit diesem Handwerkszeug sogar ein Weihnachtslied wie O Tannenbaum etwas «aufpeppen» kann.

Autorin der Sendung: Julia Neupert
Autor der Materialien: Kai Schmidt