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16.7.2019 : 22:24 : +0200

Noten- u. Pausenwerte

Die heute gebräuchliche Notenschrift, die sogenannte Takt-Notation, hat sich aus der Mensural-Notation abgeleitet, die seit dem 13. Jh. neben den Tonhöhen auch die Dauer der Töne und Pausen in zwei-, ursprünglich auch dreiteiligen Proportionen festlegt. Das heißt, nicht die absoluten Tondauern, sondern deren Verhältnismäßigkeit in Bezug zueinander wird mittels Notenhälsen und Fähnchen sowie durch die Unterscheidung von schwarzen und weißen Notenköpfen notiert. Entsprechend verhält es sich auch mit den Pausen.

Die Bezugsgröße in der Takt-Notation ist die Ganze. In seltenen Fällen findet man eine doppelte Ganze. Alle weiteren Noten- und Pausenwerte unterteilen die Ganze - in Halbe, Viertel, Achtel usw.

[1.3.1. Notenwerte Mensural-Notation – Takt-Notation]

 

Die Notenhälse werden an die Notenköpfe, die unterhalb der mittleren Notenlinie notiert sind, rechts nach oben, an alle höher liegenden Noten links nach unten gesetzt. Dies gilt unabhängig vom Notenschlüssel. Die Fähnchen wehen immer nach rechts.

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