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7.12.2019 : 7:20 : +0100

Annäherungen über das Hören :|: Brainstormings

Die Schülerinnen und Schüler hören die einzelnen Sätze der »Fiktiven Tänze« an und geben nach jedem Satz ihre Höreindrücke wieder. Auf der Suche nach geeigneten Formulierungen reflektieren sie das Gehörte. Die Äußerungen werden an der Tafel gesammelt.

Ein Brainstorming zum ersten Satz der »Fiktiven Tänze« ergab in der Klasse 7c des Hans-Thoma-Gymnasiums Lörrach folgende Nennungen:

schief / schräg / punktuell / Töne schießen gerade hoch / zufällig / Elefanten / Wellen / eine Horde Affen / nichts wiederholt sich / Triolen / nicht zufällig, sondern geordnet, aber so kompliziert, dass es zufällig klingt / Fließendes im Hintergrund / offen / Fließband / gerade Töne / Stau auf der Autobahn / Bläser dominieren

Besonderes Augenmerk wird in der anschließenden Diskussion der Beiträge auf widersprüchliche Äußerungen gelegt. Wie kann es sein, dass von »Wellen« die Rede ist, andererseits aber auch von »geraden Tönen«? Ist die Musik »zufällig« oder, wie in der Klasse 7c jemand sehr hellsichtig bemerkte »nicht zufällig, sondern geordnet, aber so kompliziert, dass es zufällig klingt«? Wurde die Triole deshalb genannt, weil sie den Schülerinnen und Schülern als etwas Kompliziertes in Erinnerung ist oder weil das Wesen der Triole in der gleichmäßigen Teilung einer Zeiteinheit besteht?

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