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18.10.2019 : 13:53 : +0200
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Dem Andenken eines Engels

«Alban Berg und sein Violinkonzert»

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Berg, der an vorhergehenden Werken häufig ein oder zwei Jahre gearbeitet hatte, stürzte sich nun mit Feuereifer in die Arbeit und vollendete das Konzert in wenigen Monaten, so rasch wie keines seiner vorhergehenden Werke. An Almas Geburtstag, dem 31. August, platzierte er darüber hinaus eine Analyse seines Konzerts als „Geburtstagshuldigung” im Neuen Wiener Journal. Dort beschrieb er detailliert die musikalisch-programmatischen Abläufe seiner Komposition. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, sondern höchstens ahnen konnte, war: Sein Violinkonzert sollte nicht nur ein Requiem für Manon, sondern auch sein eigener „Abschied” von der Welt werden. Noch im Dezember des Jahres 1935 verstarb Alban Berg im Rudolphspital der Stadt Wien.
Sein Violinkonzert zählt heute zu den erfolgreichsten und weltweit meist gespielten Werken der „neuen” bzw. zweiten Wiener Schule. Grund dafür ist – neben dem programmatischen Gehalt des Werks – wohl vor allem Bergs Fähigkeit, scheinbar unüberbrückbare Gegensätze miteinander in Beziehung zu setzen. Sein Violinkonzert verbindet Dodekaphonie und tonales Denken, Tradition und Moderne, Bach-Choral und Volksweise, Virtuosität und Schlichtheit.

Autorin der Sendung: Ulrike Langer
Autor der Materialien: Michael Göllner

Klassenstufen: 10-13