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15.10.2019 : 5:51 : +0200

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Neoklassizismus

«Früher war alles besser: neoklassizistische Musik»

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Der Neoklassizismus unterscheidet sich vom Klassizismus insofern, als er die Werke der Vergangenheit, auf die er sich bezieht, nicht einfach nachahmt, sondern sie mit spezifischen Techniken «verfremdet».Der Begriff «Verfremdung» stammt von Viktor Sklovskij, einem russischen Literaturtheoretiker. Er wurde 1916 entwickelt und bildete einen der Referenzbegriffe des Russischen Formalismus. Verfremdung macht hier eine Konvention sichtbar, die bislang nicht erkennbar war (im Gegensatz zum Verfremdungsbegriff bei Bertolt Brecht, der diese Methode zum Zweck der Distanzierung einführte). Schlüsselverfahren der Verfremdung ist die Parodie (Deformation, Mechanisierung); ihr Ziel ist die erschwerte Wahrnehmung. 

Autor der Materialien: Rolf W. Stoll